Die PMS-Typen

Welche Arten von PMS gibt es?  

Da PMS mit verschiedenen Symptomen, welche mal mehr mal weniger stark vertreten sind, daher kommen kann, spricht man hier von verschiedenen PMS-Typen. (Natürlich ist diese Unterteilung auch immer ein wenig "vereinfacht". Du kannst auch von mehreren Typen gleichzeitig betroffen sein. Nicht jedes Symptom ist immer gleich stark ausgeprägt und so ist die Zuordnung zu einem der folgenden Typen auch nicht immer offensichtlich.) 
 

Folgende Typen werden hierbei besonders oft genannt:  


PMS-A (Anxiety = Angst) 
Stimmungsschwankungen, Angst, Wut, Nervosität, Aggression und Reizbarkeit 

 
Die Ursachen für diese Art von PMS liegen oft in einem zu hohen Östrogenspiegel besonders direkt nach dem Eisprung. Dieser Östrogenüberschuss führt folglich zu einem Progesteronmangel, welcher die o.g. Symptome verstärkt.  
 
TIPP: Lavendelöl wirkt beruhigend und stresslindernd. Ein paar Tropfen abends vor dem Schlafengehen aufs Kopfkissen und du wirst entspannter in die Nacht starten. Besserer Schlaf kann deine Symptome mildern!  
 

PMS-C (Craving = Verlangen) 
Heißhunger (vor allem auf Süßes), Appetitsteigerung, Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Kopfschmerzen

Bei diesem PMS-Typ geht man von einer zu hohen Insulinwirkung aus, welche Appetit und Heißhungerattacken auslösen kann.  

TIPP: Zitrusdüfte können anregend wirken und zu einer höheren Ausschüttung von Serotonin führen. Dies hebt die Stimmung. Apfel- oder Mangoduft kann dabei helfen, den Appetit zu bremsen. Wie wäre es also mit einem frischen Obstsalat? Unbedingt vorher ordentlich dran schnuppern!  

  

PMS-D (Depression = Depression) 
Depressive Verstimmungen, Weinerlichkeit, Lethargie und Schlafstörungen 

Bei diesem PMS-Typ löst ein zu hoher Progesteronspiegel in Kombination mit einem reduzierten Dopamin- und Serotoninspiegel die Symptome aus.  
 
TIPP: Regelmäßiger Sport kann die Stimmung heben! Das heißt nicht, dass du dich im Fitnessstudio quälen sollst! Regelmäßige Spaziergänge an der frischen Luft tun‘s auch! Bewegung hellt die Stimmung auf und kann dein Hormon-Gleichgewicht unterstützen. Und wenn die Sonne scheint umso besser, dann wird zusätzlich Vitamin D3 produziert, welches ebenfalls für eine bessere Stimmung sorgen kann. 
 
Hast du regelmäßig mit sehr starken depressiven Verstimmungen zu tun? Konsultiere bitte unbedingt deinen Arzt!   

  

PMS-H (Hyperhydration = Wassereinlagerungen) 
Ödembildung (Wassereinlagerungen), Brustspannen und Gewichtszunahme 

Hier liegt ebenfalls ein Progesteronüberschuss vor. Die Östrogenausschüttung sinkt und die Folge sind Wassereinlagerungen im Gewebe.  
 
TIPP: Viel trinken! 2 Liter Wasser oder Tee sollten es unbedingt sein. Du neigst grundsätzlich dazu, zu wenig zu trinken? Stelle dir deinen Wasservorrat schon morgens bereit. Am Besten machst du dir Markierungen auf der Flasche, sodass du jede Stunde mindestens bis zur nächsten Markierung kommst. Hilfreich kann auch ein Wecker in deinem Handy als Erinnerung oder eine APP sein, die dich ans Trinken erinnert. (z.B. diese hier: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.northpark.drinkwater&hl=de) 

  

PMS-P (Pain – Schmerzen) 
Kopfschmerzen, Rückenschmerzen

Starke Schmerzen können durch eine hohe Konzentration an Prostaglandinen entstehen. 
 
TIPP: Eine Wärmflasche oder ein Entspannungsbad können helfen, Krämpfe zu lindern. Gib einen Schuss Lavendelöl ins Badewasser, um die Entspannung zu fördern.  

  

PMS-T (Total Overall Symptoms = Gesamtsymptome) 
Es treten verschiedene Symptome aus den verschiedenen Typen auf.  

 

Du siehst, es gibt eine Vielzahl verschiedener "PMS-Typen". Hast du dich in einem Typen besonders wieder gefunden? Wir sind gespannt, auf deine Erfahrungen! 

 

 

 

 

Quellen:

https://www.netzwerk-frauengesundheit.com/pms-koennen-sie-ohne-hormone-heilen/ 

 

Foto: Pexels.com/ Polina Zimmerman

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